BOCHUM – GELSENKIRCHEN

Die Verbindung von Bochum nach Gelsenkirchen wurde 1895 und 1896 in mehreren Etappen eröffnet. Das lag daran, dass der Bau der Linie gleichzeitig von Bochum und Gelsenkirchen vorangetrieben wurde.

Am 27. Dezember 1895 konnte die Strecke von Schalke über Gelsenkirchen zur Zeche Holland I/II in Ückendorf eröffnet werden.

Einen Monat später, am 23. Januar 1896, war die Verlängerung vom Rheinischen Bahnhof an der Grenze zwischen Ückendorf und Wattenscheid durch die Innenstadt bis zur Stadtgrenze nach Hamme grundsätzlich betriebsbereit. Am 14. Februar 1896 konnte die Strecke von Ückendorf bis zu Kabeisemanns Wiese in Hamme offiziell in Betrieb genommen werden.

Das Gleis verlief Vom Bahnübergang an der Stadtgrenze stadteinwärts auf der rechten Straßenseite der Nord Straße bis zur Ausweiche an der Städtischen Gasanstalt / Schlachthof. Die Gleise der Ausweiche führten hier um eine kleine Grünfläche herum. Im weiteren Verlauf der Nord Straße wurden die Freiheitstraße und die Oststraße erreicht. ar hier so angelegt, dass eine

Die Anschlußstrecke des Bochumer Straßenbahnnetzes erreichte am 23. April 1896 die Wattenscheider Heide. Sie führte von der Kanonenwerkstatt des Bochumer Vereins, dem heutigen Abzweig Wattenscheider Straße, über die Maarbrückenstraße (heute „An der Maarbrücke). Die Verbindung von der Bochum Innenstadt bis zur Kanonenwerkstatt war rund zwei Wochen zuvor, am 5. April 1896 in Betrieb gegangen.

Das Gleis der Straßenbahn verlief vom Bahnübergang an der Stadtgrenze stadteinwärts auf der rechten Straßenseite der Nord Straße (heute Ückendorfer Straße) bis zur Ausweiche an der Haltestelle Städtische Gasanstalt / Schlachthof. Die Gleise der Ausweiche führten hier um eine kleine Grünfläche herum. In der Wattenscheider Innenstadt mündete das Gleis von der Nord Straße kommend durch die Freiheitstraße in die Oststraße. Hier wechselte es auf die linke Straßenseite.

Von der Ausweiche an der evangelischen Kirche ging es über die Hochstraße und die Bochumer Straße nach Hamme. Ausweichen gab es auf diesem Teilstück an der Einmündung der Querstraße, an der Zeche Centrum in Höhe der heutigen Verbindung zur Heidestraße sowie am Anschluß an das Bochumer Netz an Kabeisemanns Wiese – etwa in Höhe der heutigen Haltestelle „Elbinger Straße.“ Auf der Bochumer Seite folgte die nächste Ausweiche in der Maarbrückenstraße.

Die Abbildung zeigt Triebwagen 146 (Weyer 1901) der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG auf der Oststraße. Die historische Postkarte durfte ich vor über 30 Jahren bei der Familie Gerwens fotografieren. Sie betrieb an der mit einem Pfeil beschriebenen Stelle über Jahrzehnte eine Schreibwarenhandlung.